Ernst Schweizer AG, Metallbau, Hedingen

Gelebte Nachhaltigkeit

Die Integration schafft eine Gewissheit bei allen Mitarbeitenden, dass auch sie im Fall der Fälle nicht fallengelassen werden.

Zejdi Mus­liji leert auf dem Fabrikgelände die Abfallkörbe. Mit einem lan­gen Grei­fer fischt er Abfälle her­aus, und wenn er eine Orangen­schale nicht zu fas­sen bekommt, nimmt er seine gros­sen Hände zu Hilfe. Mus­liji ist 26 Jahre alt. Seit 2006 arbei­tet der Koso­vare im Tech­ni­schen Dienst der Ernst Schwei­zer AG in Hedin­gen. In der Stif­tung Sol­vita hat er eine IV-Anlehre ge­macht, doch Cou­verts ein­pa­cken war nicht sein Ding. Am liebs­ten arbei­tet er draus­sen, bei den drei gros­sen Entsorgungs­-Con­tai­nern für Papier, Keh­richt und Metall.

500 Ton­nen Metallabfälle ent­sorgt der Me­tallbaubetrieb pro Jahr, Abfälle von der Pro­duktion und Alt­me­talle, die von den Bau­stellen zurückkommen. Zum Bei­spiel alte Briefkästen, bei denen Mus­liji die Plastik­teile ent­fernt und kon­trol­liert, ob nicht noch Papiere im Brie­fein­wurf ste­cken. Für diese Arbeit erhält er etwa 40 Pro­zent von einem marktüblichen Lohn. Den Rest, den er zum Leben braucht, bekommt er von der IV.1974 baute die Metallbau­firma die ers­ten Briefkästen, nach den Entwürfen von An­dreas Chris­ten. Heute kommt jeder dritte Brief­kas­ten in der Schweiz von der Ernst Schwei­zer AG in Hedin­gen.

Ausgezeichnet mit dem «This-Priis» 2010

Schweizer Ag 38

www.schweizer-metallbau.ch 

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