»Bei Han­di­ka­pier­ten das rich­tige Mass zwi­schen Über­und Unter­for­de­rung zu fin­den, ist eine hei­kle Sache«, davon ist Tobias Juch­ler überzeugt. Vor 19 Jah­ren hat er sei­nen Garten­und Land­schaftsbaubetrieb gegründet. Heute beschäftigt er 18 Mit­ar­bei­ter und Mitar­beiterinnen. Dass er als Chef die Integra­tion nicht von oben ver­ord­nen könne, ist für ihn klar. Umso wich­ti­ger seien Mitar­beiter, die sich nicht so schnell aus der Bahn wer­fen las­sen. Zu sei­ner eige­nen Moti­va­tion befragt, warum er sich für die Inte­gra­tion Han­di­ka­pier­ter ein­setze und schon seit der Gründung sei­nes Betriebs immer wie­der ent­spre­chende Arbeitsplätze ange­bo­ten habe, meint Juch­ler: «Irgend­wie habe ich von mei­nem Vater eine so­ziale Ader und die Ein­stel­lung geerbt, mö­glichst ohne Vor­ur­teile durch die Welt zu gehen.»

Mar­tin Wid­mer, im Januar 2009