Schreinerei Maag+Takacs AG, Russikon (ZH)

«Wer nichts wagt, bleibt stehen»

Wie die Schreinerei Maag+Takacs AG zwei Handikapierte in ihren Russikon (ZH) ersten Schritt kam. 

Was überlegt ein Unter­neh­mer, bevor er einen Han­di­ka­pier­ten in sei­nem Betrieb ein­stellt? «Geht es, oder geht es nicht?», ant­wor­tet Otto Takacs, Mit­in­ha­ber der Schrei­ne­rei Maag+Takacs AG. Eine ein­fa­che Frage, die er sich täglich stelle, wenn es um Kundenwün­sche, Investitionspläne oder Per­so­nal­fra­gen gehe. 17 Wochen nach einem schwe­ren Auto­unfall stand Daniel Wüthrich vor sei­nem Lehr­meister, er konnte sich nur knapp auf den Bei­nen hal­ten, und fragte, ob er seine Lehre als Schrei­ner bei Takacs been­den könne. Wüthrich, damals 19-jährig, wurde wegen sei­nes gebro­che­nen Rückens eine IV-Voll­rente zuge­spro­chen. Er hätte nie mehr zur Arbeit gehen müssen, doch er wollte wei­ter als Schrei­ner arbei­ten und die Lehrabschlussprüf­sung machen. «Es müsste gehen», kam Takacs zum Schluss. Anfangs konnte Wüthrich nur zwei Stun­den pro Tag arbei­ten, länger tru­gen ihn seine Füsse nicht, und auch sit­zend konnte er sich nicht auf­recht hal­ten.

Ausgezeichnet mit dem This-Priis 2008

Maag

www.maagtakacs.ch

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