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Haus Tabea, Altersund Pflegeheim, HorgenAlt und jungWie das Haus Tabea drei Handikapierte in ihrem Betrieb integriert und schon beim Empfang ein Zeichen setzt.Am Empfang des Altersund Pflegeheims Haus Tabea in Horgen sitzt Irene Diener. Erst als sie von ihrem Sessel herunterrutscht, fällt mir auf, dass sie kleinwüchsig ist. Seit neun Jahren ist sie verantwortlich für das Sekretariat und die Buchhaltung im Haus Tabea. Eigentlich hätte sie Tierpflegerin werden wollen, für richtig grosse Tiere im Zoo, «aber bei meiner Grösse», lacht sie, «war das natürlich nicht möglich». Das Kaufmännische hat sie auch interessiert, doch nach der Volksschule fand sie keine Lehrstelle. «Wer klein ist, ist dumm und sofort überfordert», hiess es nicht explizit in den Absagen, doch darauf lief es hinaus. Und so musste sie eine Lehre in der Brunau, im Ausbildungszentrum für körperlich und geistig Behinderte, machen. «Ich war jedoch kein Sorgenkind, ich hatte immer Glück im Leben», sagt Irene Diener. Sie konnte nach der Lehre als kaufmännische Angestellte temporär arbeiten und wurde schliesslich bei BP-Switzerland als Buchhalterin eingestellt. Nach sieben Jahren wurde ihr Arbeitsplatz nach Holland verlegt, sie wollte jedoch in der Schweiz bleiben. Und sie wollte im Sozialbereich arbeiten, «nicht mehr nur Zahlen hinter den Kulissen beigen». Mit der Unterstüzung von BP fand sie den 100-Prozen-Job als Sekretärin, Buchhalterin und Empfangsdame im Haus Tabea. Ausgezeichnet mit dem This-Priis 2007![]() |