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Mehmet Mirena hat ein Team von neun Mitarbeitern, welche die Anlagen der Sortiermaschinen überwachen und bedienen, die Eier in die 4eroder 10er-Kartons abpacken oder in die grossen offenen Kartons mit 360 Eiern, diese auf Paletten stapeln und für den Abtransport bereit machen. Seit vier Monaten arbeitet auch Marco Wyler in diesem Team. Er hat ein Handikap, das auf den ersten Blick nicht erkennbar ist, ihm jedoch den Zugang zum Arbeitsmarkt schwer macht. Die Integration von Michael und Marco ist für Mirena kein Problem. Wäauml;hrend Michael am liebsten immer die gleiche Arbeit mache, so liebe Marco die Abwechslung. Bei beiden gehe es darum, dass sie ihren Rhythmus finden können. Und Manuel Baumann, der stellvertretende Produktionsleiter Sortierung, sieht genug kleine Arbeiten, die er abgeben kann. Dabei entdeckt er bei beiden immer wieder neue Fähigkeiten. Braucht es Geduld, um mit Marco Wyler und Michael Buchmann zusammenzuarbeiten? Für Luzia Moretti, die von Anfang an bei der hosberg AG arbeitet und immer ein Auge auf Michael wirft, ist klar: «Immer, wenn man mit anderen Menschen arbeitet, braucht es Geduld und Rücksicht.» Und nach einer Pause fährt sie fort:«Man versucht, schnell zu helfen, beobachtet aus dem Hintergrund, und es braucht nur etwas 'Gschpüri', um zu merken, wann man eingreifen soll.» Wurde sie für die Betreuung geschult? «Meine Kinder haben mich geschult», lacht sie, zudem ist sie mit einer geistig handikapierten Schwester aufgewachsen. Als Luzia Moretti wieder am Band steht, fügt sie an: «Jeder kann einmal an den Anschlag kommen. Auch ich bin manchmal froh, wenn man mir hilft.» |